DURCH DIE
HÖLLE GING‘S
AUF HIGH HEELS.
Wie ich im dunkelsten Moment
meine eigene Kraft wiederfand
Als gegen das Familienunternehmen ein Steuerfahndungsverfahren eingeleitet wird, gerät das unternehmerische und private Leben von Nadine Herpolsheimer in eine existenzielle Krise. Umsatzsteuerrückerstattungen in sechsstelliger Höhe werden nicht ausgezahlt. Finanzielle Entscheidungen sind kaum noch möglich, der äußere Handlungsspielraum gleicht Null.
Was als behördliches Verfahren beginnt, wird zu einer langjährigen Ausnahmesituation. Die Auswirkungen bleiben nicht auf das Geschäft beschränkt. Der Druck greift in den Familienalltag ein, belastet die Ehe und verändert das Selbstverständnis der Autorin als Unternehmerin und Mutter.
Ich wollte mich nicht von dem
bestimmen lassen, was mir widerfährt.
Ich wollte entscheiden, wie ich damit umgehe.
Durch die Hölle ging’s auf High Heels ist ein persönlicher Erfahrungsbericht über unternehmerische Fremdbestimmung und den Weg aus ihr heraus. Das Buch beschreibt, wie sich Ohnmacht, Scham und Unsicherheit im Alltag festsetzen und wie es der Autorin gelingt, sich Stück für Stück ihre Freiheit zurückzuholen. Sie lernt über Jahre, sich innerlich zu führen und trotz eingeschränktem Handlungsspielraum klar zu entscheiden. Diese existenzielle Krise wird zur Grundlage für ein neues, erfolgreiches Geschäftsmodell.
DREI FRAGEN AN NADINE HERPOLSHEIMER:
Ich habe gemerkt, wie sehr es mich belastet hat, so lange zu schweigen. Es war nicht nur das Verfahren selbst, das uns passiert ist, sondern dieses Gefühl, nicht darüber sprechen zu können. Ich habe nur noch funktioniert und mich ansonsten komplett zurückgezogen. Irgendwann wurde mir klar, dass nicht nur wir eine solche Situation erlebt haben, aber dass darüber kaum jemand offen spricht. Das wollte ich mit meinem Buch ändern.
Mir ging es nicht darum, eine vorgefertigte Lösung zu liefern oder einen 10-Punkte-Plan anzufertigen, wie man gut durch eine solche Krise kommt. Stattdessen wollte ich festhalten, wie sich diese Zeit wirklich angefühlt hat, mit all den Widersprüchen, der Ohnmacht und der Unsicherheit, aber auch den Chancen, die sich im Nachhinein daraus entwickelt haben.
Das Ende der Scham. Es ist entlastend zu wissen: Das, was ich erlebe, ist kein persönliches Versagen und kein Einzelfall. Es gibt Momente, in denen wir die Kontrolle verlieren und keinen Einfluss mehr nehmen können. Es ist hilfreich, über diese Dinge zu sprechen, auch wenn man noch mittendrin ist.
STIMMEN DER LESER:
Dieses Buch hat mich auf eine leise, aber nachhaltige Weise berührt. Die Autorin versteht, wie mit Sprache gespielt werden kann: Ihre Metaphern sind bildhaft und feinfühlig, ihre Wortspiele klug gesetzt und ihre Aussagen regen immer wieder zum Innehalten und Nachdenken an. Viele Passagen ehen direkt ins Herz, ohne laut zu sein – sie wirken..
„ Berührend & kraftvoll. “Ich habe dieses Buch ohne große Erwartung begonnen – und wurde tief berührt. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Schonungslosigkeit, mit der die Autorin über Scham, Ohnmacht, Beziehungskrisen und den Verlust von Kontrolle schreibt. Nichts wirkt beschönigt oder spirituell verklärt. Man spürt auf jeder Seite..
„ Absolut lesenswert – unabhängig von Geschlecht oder Beruf. “Auch wenn der Titel auf den ersten Blick vielleicht eher Frauen anspricht, kann ich ganz ehrlich sagen: Ich war von diesem Buch vollkommen begeistert. Es ist hervorragend geschrieben und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Obwohl..
„ Ich wollte es nicht lesen. Jetzt will ich es nicht mehr missen. “Anfangs war ich unsicher, ob der Inhalt überhaupt zu mir passt – und ehrlich gesagt wollte ich es erst gar nicht anfangen. Ich bin eher eine klassische Fitzek-Leserin und halte normalerweise nicht viel von solchen Büchern, Lebensgeschichten oder davon, wenn..